Baubiologische Beratungsstelle IBN

Baubiologe IBN 

 

Gift-Symbol

Wohngift- und Schadstoffuntersuchungen

 

 

Möbel können  krank machen. Viele Menschen reagieren auf Ausdünstungen von Teppichen, Polstergarnituren oder Lacken allergisch. Die Suche nach den Giften oder Schadstoffen ist jedoch oftmals langwierig und teuer. 

Endlich in der neuen Wohnung ankommen, den Umzug hinter sich gebracht, die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Jetzt erst mal durchatmen – oder besser nicht: Die Wohnung hat diesen typischen „Neugeruch“, der auch nach Wochen trotz Lüften bleibt und bei manchen Bewohnern sogar Kopfschmerzen oder andere Beschwerden auslöst. Kein Einzelfall, warnen Umweltmediziner. Auf Wohngifte in der Raumluft reagieren immer mehr Menschen empfindlich. 

Was Sie wissen sollten

 

 

Flüchtige Organische Verbindungen (VOC) sind neben Schimmel nicht selten der Auslöser für eine anhaltende Geruchsbelästigung und gesundheitliche Probleme in den eigenen vier Wänden. Damit gemeint sind Ausgasungen diverser Baustoffe, Teppich, Möbel, Kleber, Farbanstriche oder gar Duftkerzen. In geringen Konzentrationen kommen einige dieser Stoffgruppen in vielen Innenräumen vor, problematisch wird es, wenn die Werte steigen.

 

 

Der störende Geruch

 

 

Die Ursachensuche ist meist mühsame Detektivarbeit, weil von neuen Möbeln, über Bodenbelag bis hin zu lackierten Flächen vieles in Verdacht gerät. Nach Renovierungsarbeiten ist eine höhere Konzentration der Stoffe erst mal normal. Allerdings sollte sich das relativ zügig relativieren.  

 

 

Ab welcher Schadstoffmenge in der Luft Symptome auftreten, ist von Mensch zu Mensch verschieden, so die Erkenntnisse des Umweltbundesamtes. Bei geringer Toxizität wirken die Wohngifte allergieauslösend, verursachen Reizwirkungen der Atemwege, Haut und Augen. Es entsteht eine Geruchsbelästigung, die oftmals gar nicht beachtet wird. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Leistungsminderung sind häufige Klagen von betroffenen Personen. Bei gesteigerter Giftigkeit verursacht das jeweilige Gift, Hirn-, Nerven-, Leber- und Nierenschäden, Schleimhautreizungen, unter Umständen Krebs, Schlafstörung oder Ekzeme.

Baustoffe und Siegel

 

 

Wer selber baut, oder die Möglichkeit hat, Baumaterialien als Mieter auszusuchen, sollte darauf achten, dass Produkte bestenfalls keine Lösemittel enthalten. Idealerweise verwendet man Materialien, welche eine Volldeklaration haben.

 

 

Grundsätzlich gilt: Geprüfte Produkte kaufen. Siegel, die ihre Kriterien transparent machen, seien zumeist empfehlenswert. Ein Blick auf die Seiten vom Bundesumweltamt gibt weitere nützliche Tipps zu Siegeln und verschiedenen Baustoffen.

 

 

Auch die vorherige Planung kann Schadstoffe im Innenraum mindern oder gar verhindern. So kann man z.B. durch schwimmende Verlegung des Parkettbodens auf den Kleber verzichten, welcher oftmals auch sehr bedenklich ist.

Tipps zur Ursachensuche

 

 

Doch was tun, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist?  Um Ursachen einzugrenzen, um der Quelle auf die Schliche zu kommen kann man sich schonmal ein paar Gedanken machen. Habe ich neue Möbel gekauft oder nur meine alten mitgenommen? Wurde in der Wohnung renoviert? Welche Materialien wurden verbaut? Will man es genauer wissen, kann man auch einen Baubiologen zu Rate ziehen. Mit einer professionellen Raumluftanalyse  kann dieser genau bestimmen, wo welche Schadstoffe vorhanden sind. 

So können Sie sich schützen

 

 

Lüften - Öffnen Sie mehrmals täglich die Fenster auf Durchzug. Schadstoffe werden so ins Freie getragen. Manche Belastung lässt sich auf Dauer aber nur verringern, wenn auch die Quelle entfernt wird.

 

 

Vermeiden - Rauchen Sie nicht in der Wohnung. Verwenden Sie Duftöle und Aromalämpchen allenfalls sparsam. Verzichten Sie auf Desinfektionsmittel. Lacke, Kleber oder Pinselreiniger möglichst nicht in der Wohnung aufbewahren. Garagen und Heizungsräume sollte zur Wohnung hin gut abgedichtet werden.

 

 

Naturbaustoffe - Verwenden Sie natürliche Baustoffe, wie z.B. Lehm, Kalk oder Holz. Verzichten Sie auf Laminate, Pressspanwerkstoffe oder Teppiche. Unbehandelte oder diffusionsoffen behandelte Oberflächen sind den versiegelten vorzuziehen. 

Das können wir für Sie tun

Im Rahmen einer Untersuchung auf Wohngifte und Schadstoffe arbeiten wir mit anerkannten, umweltanalytischen und mikrobiologischen Fachlaboratorien zusammen. Solch eine Untersuchung beinhaltet in der Regel folgende Punkte:

 

 


 

  • Befragung und Erfassung von Verdachtsmomenten (Anamnese)
  • Beratung über mögliche Ursachen
  • Ortsbesichtigung
  • Messungen für best. Schadstoffbereiche vor Ort
  • falls erforderlich, Probenahmen und Laboranalyse
  • Sanierungsvorschläge
  • Sanierungskontrolle