Baubiologische Beratungsstelle IBN

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Neuigkeiten und altes Wissen, Interessantes für Ihre Gesundheit

Im Folgenden möchten wir Ihnen immer wieder Neuigkeiten und Interessantes aus der Welt der Baubiologie und des gesunden Wohnens zutragen. Dabei geht es um neueste Erkenntnisse der Wissenschaft, um altbekannte Weisheiten neu aufgearbeitet, um Baustoffe und deren Auswirkungen auf dem Menschen und der Umwelt. Wenn Sie mehr über gesundes Wohnen und Bauen erfahren möchten, schreiben Sie uns doch einfach direkt an. Empfehlen können wir Ihnen auch die Zeitschrift "Wohnung und Gesundheit", welche Sie entweder direkt über uns, oder über den Baubiologie-Shop bestellen können. 

Neuigkeiten


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17.03.2018

Schadstoffe in Innenräumen

Bei vielem, was wir gedankenlos in unsere Umgebung integrieren, z. B. Möbel, Teppiche, das momentan geliebte Laminat oder Vinyl, können Schadstoffe enthalten sein. Oftmals nimmt man sie geruchlich gar nicht wahr. Durch diverse Gesetze und Richtlinien dürfen die Schadstoffe ja nur bestimmte Konzentrationen haben, sodass es zu keiner akuten Vergiftung kommen kann. Aber, urch die Vielzahl verwendeter künstlicher Materialien, alltagsfremder Prüfverfahren und moderner luftdichter Bauweise kann es zu Anreicherungen und erhöhten Konzentrationen in Innenräumen kommen.
Gerade dem niedrigen Dosen an Schadstoffen und die Kombinationswirkungen sowie der langen Aufenthaltsdauer in Innenräumen widmet man große Aufmerksamkeit. Hier liegt ein vergleichsweise erhöhtes Schädigungspotential vor. Viele gesundheitliche Beschwerden bis zu chronischen Krankheiten können von Schadstoffen in Innenräumen ausgehen. Es ist daher von großer Bedeutung, dass Innenräume frei von schädlichen Wohngiften sind.

„Giftdepots werden nachts verstärkt gebildet, da während des Schlafs bei allgemein reduziertem Stoffwechsel auch die Hauptentgiftungsorgane, Leber und Nieren, langsamer arbeiten. Schlafzimmer sollten deshalb möglichst vollständig frei von Wohngiften sein.”

Dr. Max Daunderer, München

Paradoxerweise existieren für Feinstäube Grenzwerte im Freien. Aber bis zu 90% unserer Tageszeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Für diese existieren solche Regelungen nicht. Gerade in Innenräumen haben wir oft eine viel höhere Feinstaubbelastung als im Außenbereich.

Bei Feinstaub existieren keine Schwellenkonzentrationen, unter der keine gesundheitliche Schädigung eintritt, daher führen auch längerfristige niedrige Belastungen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Partikeln kommt zusätzlich eine Trägerfunktion zu für Schadstoffe, Pilzsporen, Milben- und Milbenkot, künstliche Mineralfasern etc. schon deshalb ist eine Reduzierung atemwegsrelevanter Stäube wichtig.

Um die Individuelle Exposition zu erfassen können Raumluft-, Material- und Staubanalysen durchgeführt werden und aufgrund der Ergebnisse sowie mit direktanzeigenden Messgeräten Emittenten erfasst und Reduzierungsmaßnahmen empfohlen werden.



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